
Kein ständiges Zupfen: Du möchtest Oberteile stricken, die an Schultern und Armausschnitten dort bleiben, wo sie hingehören.
Über mich
Ich bin Claudia Eisenkolb. Ich zeige dir, wie du Strickanleitungen an deinen Körper anpasst – damit deine Pullover gut sitzen und du sie gerne trägst.
So kann ich dich unterstützen
Du strickst deine Kleidung mit viel Zeit und Sorgfalt. Trotzdem sitzt das fertige Oberteil nicht so, wie du es dir vorgestellt hast: Es rutscht von der Schulter, spannt oder verändert nach dem Waschen seine Form.
Das liegt nicht daran, dass dein Körper nicht zur Anleitung passt. Die Anleitung muss zu deinem Körper passen.

Kein ständiges Zupfen: Du möchtest Oberteile stricken, die an Schultern und Armausschnitten dort bleiben, wo sie hingehören.

Auch nach dem Waschen in Form: Du willst verstehen, wie Material, Maschenprobe und Konstruktion die spätere Passform beeinflussen.

Gerne selbst gestrickt: Du möchtest Kleidung tragen, die dir wirklich steht – und selbstbewusst sagen: „Habe ich selbst gestrickt!“
Mir ging es nicht anders als dir.
Auch ich habe mich jahrelang mit schlecht sitzenden Oberteilen rumgeärgert, vor allem als es nur Anleitungen gab, die in Teilen gestrickt wurden. Ich war nicht begabt im Zusammennähen und habe erst danach gesehen, dass es nicht passt. Ärmel waren bei mir entweder zu kurz oder, „vorsichtshalber“ länger gestrickt, dann zu lang.
Als ich die ersten Anleitungen entdeckte, die in einem Stück von oben nach unten gestrickt wurden, haute die Ärmellänge hin. Schwierig blieben Schulterbereich und Armloch. Das Entscheidende habe ich 2015 bei einer Stilberaterin gelernt, nicht beim Stricken. Sie stellte mich vor eine große Glaswand und zeichnete meinen kompletten Umriss. Zuvor hatte ich bestritten, eine Taille zu haben, aber jeder Mensch hat eine.
Ich habe viel für verschiedene Designerinnen Anleitungen testgestrickt, neue Techniken gelernt und angefangen, Anleitungen anzupassen. Zunächst habe ich mir die Maßtabelle genommen, meine gewünschten Maße eingekringelt und mich von einer Größe zur anderen gehangelt. Dabei erkannte ich, dass die meisten Oberteile im mittleren bis oberen Größenbereich eine zu große Schulterweite hatten. Das berücksichtige ich seither in meinen eigenen Anleitungen.

Was ich mir früher mühsam selbst erarbeiten musste, vermittle ich heute in meinem Buch, in Workshops und in meinen Online-Angeboten. Dabei geht es mir nicht nur um einen einzelnen passenden Pullover. Ich möchte dir das Wissen geben, mit dem du auch zukünftige Strickanleitungen an dich anpassen kannst.

„Ich achte seit dem Kurs mehr darauf, dass meine Pullis keine unvorteilhaften Längen haben.“
Sabine Pera, FrankfurtTeilnehmerin am Passform-Workshop

„Ich habe gelernt, dass mir nicht nur die A-Linienform steht.“
Nina McPherson, MainzTeilnehmerin am Passform-Workshop
Dein Körper muss nicht zu einer Standardgröße passen. Deine Kleidung darf zu deinem Körper passen.
Bei Passform geht es für mich nicht darum, einen Körper zu korrigieren. Es geht darum, Kleidung so zu gestalten, dass sie zum Menschen passt.
Passform ist keine Frage der Konfektionsgröße.
Mit etwas Strickerfahrung kannst du lernen, Anleitungen an deinen Körper anzupassen.
Gut sitzende Kleidung soll nicht verstecken, sondern dafür sorgen, dass du dich wohl und selbstbewusst fühlst.
Sich selbst zu mögen, kann man lernen. Das geht nicht von heute auf morgen, es lohnt sich jeden Tag daran zu arbeiten. Ich arbeite immer noch daran und es fühlt sich besser an, je weiter ich fortschreite.
Ich habe für mich entschieden, dass ich genug bin.

Du möchtest deinen nächsten Pullover nicht mehr dem Zufall überlassen? Je nachdem, wie intensiv du dich mit deiner Passform beschäftigen möchtest, kannst du mit meinem Buch beginnen, einen Workshop besuchen oder dir im Gruppenprogramm persönliche Unterstützung holen.
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