· aktualisiert am 16. September 2026

Fun Facts oder was du noch nicht über mich wusstest

Erstaunliche Fakten über die Strickdesignerin Claudia Eisenkolb

Hier sind 44 Dinge über mich, sortiert von früher nach heute. Manches erklärt, warum die Passform mein Thema geworden ist, manches ist einfach nur skurril.

Frankfurt und meine Kindheit

  1. Ich bin meiner Geburtsstadt Frankfurt am Main bis heute treu geblieben und lebe nach wie vor gerne hier.
  2. Mein Kindergarten, die beiden Schulen, die FH Frankfurt, die Wohnungen meiner Eltern und unsere sowie das Studentenwohnheim befinden sich alle in einem Radius von 10 km.
  3. Im Kindergarten wurde ich gehänselt, weil mein Nachname phonetisch dem eines Vogelfutters glich – ich habe ihn gehasst.
  4. Ich mochte als Kind meinen Vornamen nicht und wollte lieber Renate oder Marianne heißen. Zum Glück war eine Namensänderung nicht möglich.
  5. Mein Berufswunsch als Kind war Kindergärtnerin – keine Ahnung, wie ich darauf kam. Das hat sich dann später geändert.
  6. Ich bin als Kind schlafgewandelt.
  7. Ich habe als Kind an meinen Fingernägeln gekaut und damit aufgehört, als mir meine Tante 5 DM dafür geboten hat, wenn ich aufhöre.
  8. Ich musste als Kind immer am Wochenende mit meinen Eltern in unseren Kleingarten. Es war mir so langweilig, dass ich auf dem dazugehörigen Parkplatz alle Autos mit Hersteller, Typ, Kilometerstand und Kennzeichen in ein Heft geschrieben und mir einen Preis als „Autohändler“ ausgedacht hatte.
  9. In der Grundschule bin ich beim Turnen in der großen Pause so heftig mit meinen Zähnen gegen den Kopf einer Klassenkameradin gestoßen, dass meine Schneidezähne gewackelt haben. Die Lehrerin hat mich mit einer Freundin nach Hause geschickt, die dann meiner Mutter erzählte: „Machen Sie sich keine Sorgen Frau D., bei ihrer Tochter fallen nur alle Zähne aus!“

Schulzeit: lesen, stricken, brummen

  1. In der dritten Klasse hatte ich das Fach Nadelarbeit und musste stricken – ich habe es gehasst. Ab der 10. Klasse habe ich sogar während des Unterrichts gestrickt und seit 2009 verdiene ich mit Strickdesigns einen Teil meines Lebensunterhaltes.
  2. In meiner Schulzeit habe ich so viel gelesen, dass ich in unserer Stadtteilbücherei alle Bücher für die jeweilige Altersklasse gelesen hatte.
  3. Im Schulchor sagte der Chorleiter, dass jemand brummen würde. Als ich aufgehört hatte, hatte nichts mehr gebrummt. Das war das Ende meiner Musikkarriere.
  4. Ab meinem 15. Lebensjahr habe ich nach der Schule und samstags im Supermarkt als Kassiererin gejobbt und mir dadurch das Geld für mein 10-Gang-Rad und später meinen Autoführerschein verdient.
  5. In den letzten großen Sommerferien bin ich mit zwei Schulfreundinnen in 5 Tagen mit dem Fahrrad von Frankfurt nach München gefahren.

Studium, Erik und der Führerschein

  1. Im Studentenwohnheim habe ich auf der Suche nach meinem Kommilitonen Thomas an die Tür seines Nachbarn geklopft, um ihn zu fragen, ob er weiß, wo Thomas ist. Aufgemacht hat Erik, mit dem ich dieses Jahr Silberhochzeit gefeiert habe.
  2. Ich liebe Käsekuchen und habe ihn zu Beginn unserer Freundschaft bei jeder Gelegenheit gebacken – bis mich Erik fragte, ob ich auch noch etwas anderes backen kann.
  3. Ich hatte mir von meinem Cousin eine Musikkassette mit dem Lied Samba pa ti von Santana in Dauerschleife aufnehmen lassen.
  4. Bei der praktischen Führerscheinprüfung bin ich beim ersten Mal durchgefallen. Mein Fahrlehrer hat mich am nächsten Tag angerufen und mir mitgeteilt, dass ich übermorgen eine Fahrstunde hätte und er mich schon erneut zur Prüfung angemeldet hätte. Die habe ich dann auch bestanden.

Mein Körper, und warum die Passform mein Thema wurde

  1. Ich war mit 12 Jahren mit 1,76 m schon so groß wie heute und auf meinem Konfirmationsfoto bin ich fast einen ganzen Kopf größer als alle anderen.
  2. Ich habe einen langen Oberkörper, lange Arme und lange Beine – dafür aber einen kurzen Hals. Der kurze Hals ist auch der Grund, warum ich schon als Kind Rollkragenpullover gehasst habe.
  3. Mir fehlt im linken Unterkiefer ein vorderer Backenzahn, bei meiner Mutter fehlt der gleiche Zahn auf der rechten Seite.
  4. Ich verwechsle oft rechts und links – das hat schon meinen Fahrlehrer in die Verzweiflung getrieben.
  5. Ich bin Rechtshänder, aber einige Dinge mache ich unbewusst „Falschrum“.

Japan, Ikebana und ein gesegneter Kohlrabi

  1. Japan ist mein absolutes Lieblingsland. Ich liebe die Kultur, die Freundlichkeit der Menschen und das reduzierte Design. Das hat mein Strickdesign und mich geprägt.
  2. Ich habe 5 Jahre lang Kyudo, japanisches Bogenschießen mit dem Langbogen praktiziert.
  3. Im Jahr 2000 habe ich mit Ikebana-Unterricht, dem japanischen Blumenstellen, begonnen und 2005 die erste Lehrerprüfung der Sogetsu Ikebanaschule in Tokyo bestanden. Ich habe auch den zweiten Lehrergrad und 15 Jahre lang Ikebana unterrichtet und auf Bundesgartenschauen und bei deutschen und internationalen Ikebanakongressen Ikebana-Arrangements ausgestellt.
  4. Mit dem ersten Sogetsu-Lehrergrad bekommt man einen Blumennamen. Meiner ist Shokei, das bedeutet übersetzt in etwa gesegneter Kohlrabi.

Was ich liebe

  1. Ich bin ein Schleckermaul und liebe Eiscreme.
  2. Im Dänemarkurlaub muss ich immer ein Softeis mit Lakritzstreuseln essen.
  3. Dahlien sind meine Lieblingsblumen und ich habe dieses Jahr zum ersten Mal drei Knollen in Kübeln auf dem Balkon (mangels Garten) gepflanzt.
  4. Als Kind war Blau meine absolute Lieblingsfarbe. Nach einer Farbberatung, die ich zum 30. Geburtstag geschenkt bekommen habe, und als Mischtyp aus Frühling und Herbst klassifiziert wurde, habe ich mehr als 15 Jahre nichts Blaues angezogen. Erst nach einer erneuten Farbberatung, die mich nicht mehr farbentechnisch in eine Schublade gesteckt hat, trage ich wieder gerne Blau.

Was ich gar nicht mag

  1. Ich hasse Rosinen und pule sie überall heraus und lasse sie liegen – nur im Christstollen esse ich sie mit.
  2. Auf die Worte „Spazierengehen“ und „Wandern“ reagiere ich allergisch. Ich musste immer mit meinen Eltern nach Österreich in Urlaub fahren und dort wurde dann gewandert. Meine Freundinnen sind zumeist an Strände zum Baden gefahren – was habe ich sie beneidet.
  3. Leider habe ich den Putzfimmel meiner Mutter nicht geerbt – mir fällt immer etwas ein, das ich unbedingt noch vorher machen muss 😉

Wie ich ticke

  1. Ich bin ein ziemlich logisch denkender Mensch, aber beim Thema Versandkosten reagiere ich total paradox: Statt nur das eine Teil zu bestellen und die Versandkosten zu zahlen, kaufe ich noch was anderes, das ich nicht unbedingt brauche, nur um die Versandkosten zu sparen.
  2. Ich bin ein Freund von pragmatischen Lösungen: Während andere lange überlegen, fallen mir oft ungewöhnliche Wege ein, ein Problem schnell zu lösen.
  3. Erst nachdem mich Freunde darauf aufmerksam gemacht haben, ist mir bewusst geworden, dass ich viel mit meinen Händen rede.
  4. Ich bin ein Fan von schwarzem Humor und muss manchmal aufpassen, dass mir nicht aus Versehen eine sarkastische Antwort rausrutscht.
  5. Ich bin ein Technikjunkie und liebe Gadgets rund herum.

Heute

  1. Ich habe zwei Monate vor Corona beschlossen, mir meine Haare nicht mehr zu färben und bin total happy damit. Inzwischen ist die Farbe komplett rausgewachsen.
  2. Netflix und Prime haben seit dem Beginn von Corona bei uns das öffentliche rechtliche Fernsehen fast komplett verdrängt. Lediglich Reportagen auf 3sat, und Filme auf Arte schauen wir uns noch an.
  3. Seit dieser Zeit bin ich zum Serienjunkie geworden und schaue auch mal gerne 3 oder 4 Folgen am Stück.
  4. Ich habe meinen ersten Blog unter dem Namen himawari, japanisch für Sonnenblume, 2005 gestartet, aber im Zuge der Anforderungen der DSGVO gelöscht, weil ich mich weder mit dem Thema beschäftigen, noch mich strafbar machen wollte.
  5. Ich habe mich nicht gerne fotografieren lassen, weil ich mich auf Fotos nicht mag. Das hat man den Fotos auch angesehen. Erst durch einen Kurs bei Philine Bach habe ich mich überwinden können und jetzt macht mir es sogar Spaß!

Und wenn du nach so vielen Fakten über mich auch etwas fürs Stricken mitnehmen willst: In meinem kostenlosen Booklet stehen die sieben Fehler, die beim Pulloverstricken am häufigsten passieren, und wie du sie vermeidest.