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	<title>Persönliches &#8211; Claudia Eisenkolb</title>
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	<title>Persönliches &#8211; Claudia Eisenkolb</title>
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		<title>Fun Facts oder was du noch nicht über mich wusstest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Eisenkolb]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Sep 2022 09:55:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bin ein Schleckermaul und liebe Eiscreme. Im Dänemarkurlaub muss ich immer ein Softeis mit Lakritzstreuseln essen. Ich bin meiner Geburtsstadt Frankfurt am Main bis heute treu geblieben und lebe nach wie vor gerne hier. Mein Kindergarten, die beiden Schulen, die FH Frankfurt, die Wohnungen meiner Eltern und unsere sowie das Studentenwohnheim befinden sich alle [&#8230;]]]></description>
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										Claudia Eisenkolb					</span>
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<li>Ich bin ein Schleckermaul und liebe Eiscreme.</li>
<li>Im Dänemarkurlaub muss ich immer ein Softeis mit Lakritzstreuseln essen.</li>
<li>Ich bin meiner Geburtsstadt Frankfurt am Main bis heute treu geblieben und lebe nach wie vor gerne hier.</li>
<li>Mein Kindergarten, die beiden Schulen, die FH Frankfurt, die Wohnungen meiner Eltern und unsere sowie das Studentenwohnheim befinden sich alle in einem Radius von 10 km.</li>
<li>Im Kindergarten wurde ich gehänselt, weil mein Nachname phonetisch dem eines Vogelfutters glich – ich habe ihn gehasst.</li>
<li>Ich bin als Kind schlafgewandelt.</li>
<li>In der dritten Klasse hatte ich das Fach Nadelarbeit und musste stricken – ich habe es gehasst. Ab der 10. Klasse habe ich sogar während des Unterrichts gestrickt und seit 2009 verdiene ich mit Strickdesigns einen Teil meines Lebensunterhaltes.</li>
<li>Ich musste als Kind immer am Wochenende mit meinen Eltern in unseren Kleingarten. Es war mir so langweilig, dass ich auf dem dazugehörigen Parkplatz alle Autos mit Hersteller, Typ, Kilometerstand und Kennzeichen in ein Heft geschrieben und mir einen Preis als „Autohändler“ ausgedacht hatte.</li>
<li>Ich habe als Kind an meinen Fingernägeln gekaut und damit aufgehört, als mir meine Tante 5 DM dafür geboten hat, wenn ich aufhöre.</li>
<li>Mein Berufswunsch als Kind war Kindergärtnerin – keine Ahnung, wie ich darauf kam. Das hat sich dann später geändert.</li>
<li>Ich mochte als Kind meinen Vornamen nicht und wollte lieber Renate oder Marianne heißen. Zum Glück war eine Namensänderung nicht möglich.</li>
<li>In der Grundschule bin ich beim Turnen in der großen Pause so heftig mit meinen Zähnen gegen den Kopf einer Klassenkameradin gestoßen, dass meine Schneidezähne gewackelt haben. Die Lehrerin hat mich mit einer Freundin nach Hause geschickt, die dann meiner Mutter erzählte: „Machen Sie sich keine Sorgen Frau D., bei ihrer Tochter fallen nur alle Zähne aus!“</li>
<li>In meiner Schulzeit habe ich so viel gelesen, dass ich in unserer Stadtteilbücherei alle Bücher für die jeweilige Altersklasse gelesen hatte.</li>
<li>Mir fehlt im linken Unterkiefer ein vorderer Backenzahn, bei meiner Mutter fehlt der gleiche Zahn auf der rechten Seite.</li>
<li>Ich war mit 12 Jahren mit 1,76 m schon so groß wie heute und auf meinem Konfirmationsfoto bin ich fast einen ganzen Kopf größer als alle anderen.</li>
<li>Ab meinem 15. Lebensjahr habe ich nach der Schule und samstags im Supermarkt als Kassiererin gejobbt und mir dadurch das Geld für mein 10-Gang-Rad und später meinen Autoführerschein verdient.</li>
<li>Im Schulchor sagte der Chorleiter, dass jemand brummen würde. Als ich aufgehört hatte, hatte nichts mehr gebrummt. Das war das Ende meiner Musikkarriere.</li>
<li>In den letzten großen Sommerferien bin ich mit zwei Schulfreundinnen in 5 Tagen mit dem Fahrrad von Frankfurt nach München gefahren.</li>
<li>Im Studentenwohnheim habe ich auch der Suche nach meinem Kommilitonen Thomas an die Tür seines Nachbarn geklopft, um ihn zu fragen, ob er weiß, wo Thomas ist. Aufgemacht hat Erik, mit dem ich dieses Jahr Silberhochzeit gefeiert habe.</li>
<li>Ich liebe Käsekuchen und habe ihn zu Beginn unserer Freundschaft bei jeder Gelegenheit gebacken – bis mich Erik fragte, ob ich auch noch etwas anderes backen können.</li>
<li>Ich hatte mir von meinem Cousin eine Musikkassette mit dem Lied Samba pa ti von Santana in Dauerschleife aufnehmen lassen.</li>
<li>Bei der praktischen Führerscheinprüfung bin ich beim ersten Mal durchgefallen. Mein Fahrlehrer hat mich am nächsten Tag angerufen und mir mitgeteilt, dass ich übermorgen eine Fahrstunde hätte und er mich schon erneut zur Prüfung angemeldet hätte. Die habe ich dann auch bestanden.</li>
<li>Ich verwechsle oft rechts und links – das hat schon meinen Fahrlehrer in die Verzweiflung getrieben.</li>
<li>Ich habe einen langen Oberkörper, lange Arme und lange Beine – dafür aber einen kurzen Hals. Der kurze Hals ist auch der Grund, warum ich schon als Kind Rollkragenpullover gehasst habe.</li>
<li>Ich bin Rechtshänder, aber einige Dinge mache ich unbewusst „Falschrum“.</li>
<li>Dahlien sind meine Lieblingsblumen und ich habe dieses Jahr zum ersten Mal drei Knollen in Kübeln auf dem Balkon (mangels Garten) gepflanzt.</li>
<li>Leider habe ich den Putzfimmel meiner Mutter nicht geerbt – mir fällt immer etwas ein, das ich unbedingt noch vorher machen muss <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></li>
<li>Japan ist mein absolutes Lieblingsland. Ich liebe die Kultur, die Freundlichkeit der Menschen und das reduzierte Design. Da hat mein Strickdesign und mich geprägt.</li>
<li>Ich habe 5 Jahre lang Kyudo, japanisches Bogenschießen mit dem Langbogen praktiziert.</li>
<li>Im Jahr 2000 habe ich mit Ikebana-Unterricht, dem japanischen Blumenstellen, begonnen und 2005 die erste Lehrerprüfung der Sogetsu Ikebanaschule in Tokyo bestanden. Ich habe auch den zweiten Lehrergrad und 15 Jahre lang Ikebana unterrichtet und auf Bundesgartenschauen und bei deutschen und internationalen Ikebanakongressen Ikebana-Arrangements ausgestellt.</li>
<li>Mit dem ersten Sogetsu-Lehrergrad bekommt man einen Blumennamen. Meiner ist Shokei, das bedeutet übersetzt in etwa gesegneter Kohlrabi.</li>
<li>Ich hasse Rosinen und pule sie überall heraus und lasse sie liegen – nur im Christstollen esse ich sie mit.</li>
<li>Als Kind war Blau meine absolute Lieblingsfarbe. Nach einer Farbberatung, die ich zum 30. Geburtstag geschenkt bekommen habe, und als Mischtyp aus Frühling und Herbst klassifiziert wurde, habe ich mehr als 15 Jahre nichts Blaues angezogen. Erst nach einer erneuten Farbberatung, die mich nicht mehr farbentechnisch in eine Schublade gesteckt hat, trage ich wieder gerne Blau.</li>
<li>Erst nachdem mich Freunde darauf aufmerksam machen, ist mir bewusst geworden, dass ich viel mit meinen Händen rede.</li>
<li>Ich habe zwei Monate vor Corona beschlossen, mir meine Haare nicht mehr zu färben und bin total happy damit. Inzwischen ist die Farbe komplett rausgewachsen.</li>
<li>Ich bin ein ziemlich logisch denkender Mensch, der beim Thema Versandkosten reagiere ich total paradox: Statt nur das eine Teil zu bestellen und die Versandkosten zu zahlen, kaufe ich noch was anderes, das ich nicht unbedingt brauche, nur um die Versandkosten zu sparen.</li>
<li>Ich bin ein Freund von pragmatischen Lösungen: Während andere lange überlegen, fallen mir oft ungewöhnliche Wege ein, ein Problem schnell lösen.</li>
<li>Auf die Worte „Spazierengehen“ und „Wandern“ reagiere ich allergisch. Ich musste immer mit meinen Eltern nach Österreich in Urlaub fahren und dort wurde dann gewandert. Meine Freundinnen sind zumeist an Strände zum Baden gefahren – was habe ich sie beneidet.</li>
<li>Ich bin ein Technikjunkie und liebe Gadgets rund herum.</li>
<li>Ich bin ein Fan von schwarzem Humor und muss manchmal aufpassen, dass mir nicht aus Versehen eine sarkastische Antwort rausrutscht.</li>
<li>Netflix und Prime haben seit dem Beginn von Corona bei uns das öffentliche rechtliche Fernsehen fast komplett verdrängt. Lediglich Reportagen auf 3sat, und Filme auf Arte schauen wir uns noch an.</li>
<li>Seit dieser Zeit bin ich zum Serienjunkie geworden und schaue auch mal gerne 3 oder 4 Folgen am Stück.</li>
<li>Ich habe meinen ersten Blog unter dem Namen himawari, japanisch für Sonnenblume, 2005 gestartet, aber im Zuge der Anforderungen der DSGVO gelöscht, weil ich mich weder mit dem Thema geschäftigen, noch mich strafbar machen wollte.</li>
<li>Ich habe mich nicht gerne Fotografieren lassen, weil ich mich auf Fotos nicht mag. Das hat man den Fotos auch angesehen. Erst durch einen Kurs bei <a href="https://philinebach.de/" rel="nofollow noopener" target="_blank">Philine Bach</a> habe ich mich überwinden können und jetzt macht mir es sogar Spaß!</li>
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		<title>Wie ich wurde, was ich bin: Mein Weg zur Strickdesignerin &#038; Passformexpertin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Eisenkolb]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 May 2022 09:50:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich konnte es kaum erwarten auf die Welt zu kommen, 4 Wochen vor dem errechneten Termin zum Geburtstag meines Opas, hatte es mir anders überlegt und musste kurz vor der samstäglichen Ziehung der Lottozahlen geholt werden. Meine Art, mich schnell für Dinge zu begeistern und sie dann fast genauso schnell wieder uninteressant zu finden, brachte [&#8230;]]]></description>
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									<p>Ich konnte es kaum erwarten auf die Welt zu kommen, 4 Wochen vor dem errechneten Termin zum Geburtstag meines Opas, hatte es mir anders überlegt und musste kurz vor der samstäglichen Ziehung der Lottozahlen geholt werden. Meine Art, mich schnell für Dinge zu begeistern und sie dann fast genauso schnell wieder uninteressant zu finden, brachte meine Mutter in meiner Kindheit regelrecht zur Verzweiflung, während mein Vater mich meist machen ließ.  Wie sich später herausstellte, gibt es doch eine Sache in meinem Leben, die mit Unterbrechungen bis heute meine Leidenschaft ist: Das Stricken. <br />Hole dir eine Tasse Kaffe und lies einfach, wie es mir dabei erging.</p><p> </p><ol><li><em><strong>Das 1. Schulhalbjahr 1973: In der dritten Grundschulklasse war es soweit:</strong></em> Die Mädchen mussten Nadelarbeit lernen, die Jungs durften in der Werkunterricht – was habe ich sie beneidet! An den Nachmittagen, die ich als Kind oft bei meiner Oma verbrachte, hat sie mir, wenn ich etwas neues Kreatives lernen wollte, alles geduldig gezeigt  – Oma konnte alles: Nähen, Sticken, Teppiche knüpfen, Häkeln, Applizieren und natürlich auch Stricken. Ich konnte also bereits leidlich stricken. Nur als es meine Lehrerin im Unterricht wollte, hatte ich einfach keine Lust dazu. Stattdessen hatte ich meine Oma zuhause für mich stricken lassen und das einfach in der Schule als meine Arbeit ausgegeben.</li></ol><p> </p>								</div>
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									<p> </p><ol start="2"><li><strong><em>Januar 1979: Kleinteile waren mir inzwischen zu langweilig geworden</em></strong> und ich überredete meine Oma, dass ich mir Garn für einen Pullunder aussuchen durfte – die waren damals total chic. Die Anleitung aus dem Wollgeschäft war zum Glück schon zum Stricken in der Runde geschrieben. Super, aber meine Begeisterung war schnell wieder vergangen, als ich nach 5 cm Bündchen gemerkt hatte, dass mein Gestrick total verdreht war. Meine Mutter fühlte sich schon wieder bestätigt, dass ich immer alles mögliche anfange und dann landet es in der Ecke – das konnte ich dieses Mal nicht auf mir sitzen lassen und ich hatte den Pullunder fertig gestrickt. Die Ausschnitt- und Ärmelblenden hatte meine Oma anschließend angestrickt, das konnte ich zu der Zeit noch nicht.</li><li><em><strong>August 1979: Nach dem Pullunder ist vor dem Pullunder</strong></em>, denn es hatte mich wirklich gepackt und ich wollte gleich das nächste Teil stricken. Da meine Oma als Dauersponsor ausfiel, konnte ich mir von meinem Taschengeld zunächst nur billiges Garn aus dem Sonderangebot im Supermarkt leisten. Das hatte mich aber nicht gestört und nach zwei weiteren Pullundern war dann meine erste Strickjacke dran. Die Rückenteile und Ärmel waren einfarbig und die Vorderteile waren Rhomben in vier Farben, die jeweils mit einzelnen Knäuel gestrickt wurden. Das Garn gab es im Viererpack pro Farbe und meine Freundin Martina und ich haben es unter uns so aufgeteilt, dass es aufging: Ich nahm Dunkelblau und sie Grau als Grundfarbe und jede von uns hatte dann noch zwei Knäuel in Rosa und Mittelblau für die Rhomben.</li></ol><p> </p>								</div>
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										<img loading="lazy" decoding="async" width="680" height="600" src="https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3661.jpg" class="attachment-medium_large size-medium_large wp-image-1750" alt="Strickdesignerin Claudia Eisenkolb im Alter von 15 Jahren beim Pullunder stricken" srcset="https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3661.jpg 680w, https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3661-300x265.jpg 300w, https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3661-600x529.jpg 600w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Im Kleingarten meiner Eltern in Frankfurt-Nied beim Stricken meines 3. Pullunders, 1980</figcaption>
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									<p> </p><ol start="4"><li><strong><em>Februar 1983: Ich hatte in der Zwischenzeit mein ganzes Taschengeld in Garn investiert</em> </strong>und weil das nicht reichte, begann ich, mir nach der Schule als Aushilfe im Supermarkt etwas dazu zu verdienen. Ich kann heute nicht mehr zählen, wieviele Oberteile während meiner Schulzeit entstanden waren, die ich zeitweise auch in der Schule während des Unterrichtes gestrickt hatte. Schon zu dieser Zeit hatte ich mich geärgert, dass es in den Anleitungsheften oft nur eine Größe gab und das war oft 36 / 38 – da hatte ich eigentlich noch nie reingepasst. Selbst bei meinem ersten Pullunder hatte das Vorderteil 50 cm, es sollte ja auch keine Wurstpelle sein. Deshalb hatte ich mit Hilfe eines Papierschnittes angefangen, mir selbst Pullover zu entwerfen, die damals fancy waren und ich heute beim Betrachten der Fotos einfach nur noch peinlich finde.</li></ol><p> </p>								</div>
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										<img loading="lazy" decoding="async" width="748" height="600" src="https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3671.jpg" class="attachment-medium_large size-medium_large wp-image-1742" alt="Geburtstagsfeier mit Claudia in selbstentworfenen hellen Flauschpulli mit eingestrickten schwarzen Federn" srcset="https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3671.jpg 748w, https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3671-300x241.jpg 300w, https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3671-600x481.jpg 600w" sizes="(max-width: 748px) 100vw, 748px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Beim Geburtstagskaffeetrinken bei meiner Oma im selbstentworfenen Pullover, Frankfurt 1983</figcaption>
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									<p> </p><ol start="5"><li><strong><em>Ende Januar 1984: Mein Studienfach wählte ich ganz pragmatisch, </em></strong>denn Jura, was mein Vater mir schmackhaft machen wollte, war so ziemlich das Letzte, das ich mir für mich vorstellen konnte. Ich nahm also das dicke grüne Buch, das wir von der Studienberatung des Arbeitsamtes bekommen hatten, und strich einfach alle Studiengänge durch, auf die ich keine Lust hatte. Übrig blieben zwei Bereiche: Ein Ingenieurstudium und kreative Fächer wie Grafikdesign oder Innenarchitektur, für das es mit meinem Notenschnitt von 2,3 gerade noch gereicht hätte. Ich konnte mir damals aber nicht vorstellen, auf Befehl kreativ zu sein, also fing ich an Verfahrenstechnik an der <a href="https://www.frankfurt-university.de/" rel="nofollow noopener" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">University of Applied Science</span></a> in Frankfurt zu studieren.</li></ol><p> </p>								</div>
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										<img loading="lazy" decoding="async" width="748" height="600" src="https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3672.jpg" class="attachment-medium_large size-medium_large wp-image-1741" alt="Claudia im Blaumann an einen Metallsoind gelehnt" srcset="https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3672.jpg 748w, https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3672-300x241.jpg 300w, https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3672-600x481.jpg 600w" sizes="(max-width: 748px) 100vw, 748px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Im Frauenwaschhaus der Cassella AG Frankfurt während des halbjährigen Betriebspraktikums, 1984</figcaption>
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									<p> </p><ol start="6"><li><strong><em>Irgendwann 1986: Die Begegnung mit dem größten Feind jeder Strickerin und jeden Strickers</em></strong> hatte ich in meinem dritten Semester im Studentenwohnheim, in das ich zum Studieren gezogen war. Raus vom Zuhause als Einzelkind und rein in eine Gemeinschaft mit anderen Studierenden war einfach nur großartig und gab mir endlich mehr Eigenverantwortung. Mein 10 Quadratmeter großes Zimmer konnte ich so gestalten, wie ich es wollte und mein, zu dieser Zeit noch bescheidene Wollvorrat, bekam seinen Platz in einem Weidenkorb neben meinem Bett. Dort lag auch ein wunderschöner Rundpassenpullover aus dünnem Alpakagarn in einem dunklen Braun als Grundfarbe und einen Natur, das ich für die Bündchen verwendete und aus dem auch das Muster der Rundpasse werden sollte – doch soweit kam es leider nicht mehr. Du kannst dir sicher vorstellen, was in den Monaten, in denen ich mein Strickzeug nicht angerührt hatte, passiert war: MOTTEN hatten sich meinen angefangenen Pullover schmecken lassen und ich konnte nur noch den Korb samt Inhalt in unserem Müllschlucker in der Küche versenken.</li></ol><p> </p>								</div>
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										<img loading="lazy" decoding="async" width="748" height="600" src="https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3665.jpg" class="attachment-medium_large size-medium_large wp-image-1748" alt="Claudia lachend in hellem Sweatshirt mit Silberkette vor Küchenschränken" srcset="https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3665.jpg 748w, https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3665-300x241.jpg 300w, https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3665-600x481.jpg 600w" sizes="(max-width: 748px) 100vw, 748px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">In der Küche des  Studenwohnheims Porthstraße 1-3 des Studentenwerks Frankfurt, 1986</figcaption>
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									<p> </p><ol start="7"><li><strong><em>Zweiter Weihnachtsfeiertag 1998: Dieser Tag war der bislang folgenreichste meines bisherigen Lebens</em> </strong>und hatte mir als Konsequenz sehr viel Zeit zum Stricken beschert, nachdem ich einige Jahre gar nicht gestrickt hatte. Was war passiert? Wir hatten einen schweren Autounfall, bei dem auf der Landstraße ein anderes Auto mit einem betrunkener Fahrer, der die Kurve nicht bekommen hatte, frontal mit unserem Auto zusammenstieß – es ging alles so schnell, dass mein Mann keine Chance zum Ausweichen hatte. Nachdem die Feuerwehr mich aus unserem Auto rausgeschnitten und mich als Amputation meines rechten Fußes ins Krankenhaus eingeliefert hatte, folgten während des 4-monatigen Krankenhausaufenthaltes unzähligen Operationen, die meinen Fuß noch retten konnten. Weitere 8 Monate durfte ich meinen Fuß nicht belasten und ich saß neben der täglichen Krankengymnastik nur zuhause rum und hatte nichts zu tun. Ich ließ mir von meinem Mann Strickzeitschriften kaufen, hatte mir darin 2 Wollgeschäfte rausgesucht und von ihnen Farbmusterkarten schicken lassen, damit ich danach Garne und Stricknadeln telefonisch bestellen konnte – das Pulloverstricken machte diese Zeit für mich um einiges erträglicher.</li><li><em><strong>Ende 2005: Stricken und Internet hatten für mich absolut keine Schnittmenge,</strong></em> als eine bekannte Frauenzeitschrift, die ab und an einfache Strickanleitungen veröffentlicht, in diesem Zusammenhang auf ihr Forum im Internet hinwies. Das Forum und die Strickthemen darin fand ich ziemlich uninteressant, aber beim  weiteren Surfen landete schließlich auf einem Strickblog namens „Nadel und Faden“ von <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.ravelry.com/people/Capuccino" rel="nofollow noopener" target="_blank">Beate Zäch</a></span>, den fand ich richtig toll (es gibt ihn leider nicht mehr, hätte ihn gerne verlinkt). Ich beschloss, sowas wollte ich auch machen und mich mit anderen Strickerinnen und Strickern austauschen, so schwierig würde das ja nicht sein. Ich startete mit dem Bloganbieter myblog.de, den es heute nicht mehr gibt, meinen ersten Blog und nannte ihn <em><strong>himawari</strong></em>, japanisch für Sonnenblume. Dieses Netzwerk aus Strickbloggern und Strickbloggerinnen war einfach großartig, in den Zeiten bevor es Yahoo®-Gruppen, Facebook® und Instagram® gab.</li></ol><p> </p>								</div>
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												<figure class="wp-caption">
										<img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="600" src="https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3678.jpg" class="attachment-medium_large size-medium_large wp-image-1786" alt="Claudia vor einen Palme im Wohnzimmer mit einem Pulli im Farbverlauf in Rosa bis Braun" srcset="https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3678.jpg 600w, https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3678-100x100.jpg 100w, https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3678-300x300.jpg 300w, https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3678-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Handgestrickter Pulli, der stark pillte und schnell in der Tonne landete, Frankfurt 2005</figcaption>
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									<p> </p><ol start="9"><li><em><strong>22. Februar 2006: Aus Online wurde Offline</strong> </em>– der Start des Frankfurter Stricktreffs und wie es dazu kam. Ende Januar fand ich zufällig in einem Forum namens stricktstricken.de (habe ich leider nicht mehr gefunden zum Verlinken) einen Eintrag von Sabine aus Glashütten, die jemanden zum gemeinsamen Stricken im Raum Frankfurt suchte. Obwohl der Eintrag schon ein Jahr alt war, meldete ich mich und wir trafen uns kurz darauf in Frankfurt in einer rauchfreien (ja, damals durfte in Kneipen und Restaurants noch geraucht werden) Teelounge. Da wir es beide Klasse fanden, schrieb jede von uns auf ihrem Blog davon und innerhalb kurzer Zeit waren wir schon zu fünft. Jetzt brauchten wir noch einen Namen und ich hatte unseren neuen Stricktreff kurzerhand <em><strong>meet to knit</strong></em> genannt und direkt <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://meet-to-knit.blogspot.com" rel="nofollow noopener" target="_blank">einen weiteren Blog für ihn</a></span> angelegt. Wir treffen uns immer noch, inzwischen haben sich aus unterschiedlichen Gründen die Teilnehmerinnen geändert, aber der harte Kern ist immer noch dabei. Es hat sich leider nur einmal ein strickender Mann zu uns getraut, der auch nach ein paar Mal nicht mehr wieder kam, an uns kann es nicht gelegen haben.</li></ol><p> </p>								</div>
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										<img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="600" src="https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3674.jpg" class="attachment-medium_large size-medium_large wp-image-1782" alt="Claudia Eisenkolb beim Frankfurter Stricktreff meet to knit 2006" srcset="https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3674.jpg 600w, https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3674-100x100.jpg 100w, https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3674-300x300.jpg 300w, https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3674-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Mit Claudia beim Stricktreff im Teelirium, Frankfurt 2006</figcaption>
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									<p> </p><ol start="10"><li><em><strong>Januar 2006: Wenn du Englisch in der Schule hattest, dürften englischsprachige Strickanleitungen kein Hindernis sein</strong></em>, sondern es ist nur ein bisschen Vokabeln lernen – aber mit legalen Spickzetteln. Die erste englische Strickanleitung ist mir im Internet über den Weg gelaufen und zwar auf der amerikanischen Plattform <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.knitty.com" rel="nofollow noopener" target="_blank">knitty.com</a></span>. Dort gibt es bis heute mehrmals im Jahr kostenlose Strickanleitungen und du kannst schon mal ausprobieren, ob du damit zurechtkommst. Da sich die Seite selbst finanziert und auch die Designerinnen und Designern bezahlt, die ihre Anleitungen dort öffentlich frei zugänglich machen, unterstütze ich diese Seite immer noch finanziell über <a href="https://www.patreon.com/knitty" rel="nofollow noopener" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Patreon</span>,</a> obwohl ich nur sehr selten Zeit habe, andere Anleitungen zu stricken. Ich hatte mich zunächst mit einem einfachen Projekt an meine erste englischsprachige Anleitung getraut: Den Wavy, ein Schal, bei dem Längsstreifen aus rechten und linken Maschen alle paar Reihen versetzt werden und so das Wellenmuster entsteht.</li><li><em><strong>30.Juni 2007: Von Frankfurt über Amerika in die ganze Welt</strong></em> – ab diesem Tag hatte sich meine Strickwelt ein weiteres Mal erweitert. Klar, im Internet hatte ich über meinen Blog durch diverse Aktionen Kontakte nach England und Amerika geknüpft, aber das hier war etwas vollkommen Neues und Großartiges für mich. Meine Strickfreundin Eva hatte von einem neuen Strickforum aus Amerika namens <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ravelry" rel="nofollow noopener" target="_blank">Ravelry</a></span> gehört und sie hatte einen Empfehlungs-Link, über den man sich bei Interesse als Betatester anmelden konnte. Und ob ich das wollte! Nach etwa 4 Wochen hatte das Warten ein Ende und ich durfte mich offiziell anmelden, mit <em><strong>himawari </strong></em>als Username natürlich, denn so kannten mich ja schon viele. Dort konnte ich nun alle meine Projekte, die ich zuvor auf einer Extraseite auf meinem Blog dokumentiert hatte, in gut strukturierten Projektseiten – eine Seite pro Projekt, mit allen Details wie Garn, Garnverbrauch, Nadelstärke, Größe, welche Anleitung ich verwendet hatte, eintragen und in unterschiedlichen Listen meinen nun schon größeren Garnvorrat sowie meine gesammelten Sticknadeln dokumentieren, um die Informationen auch unterwegs immer zur Hand zuhaben.</li><li><em><strong>18. August 2009: Ravelry war so viel mehr als nur ein „Notizbuch“ für Strickprojekte</strong></em>, dort konnten Designerinnen und Designer ihr Anleitung einstellen und entweder kostenlos oder zu einem von ihnen festgelegten Preis verkaufen. Ich hatte ein paar Monate vorher meine erste Socke gestrickt, die an der Spitze anfing und dann über die Ferse nach oben zum Bündchen gestrickt wurde, das war eine ganz neue Technik für mich. Ich dachte, es wäre doch mal nett, eine Sockenanleitung auf der Basis dieser Konstruktion zu schreiben mit einem netten Muster aus einem meiner vielen Mustersammlungen. Gedacht, getan, und weil auf <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.ravelry.com" rel="nofollow noopener" target="_blank">Ravelry</a></span> alles auf Englisch war (es gibt inzwischen auch jede Menge Foren in Deutsch und anderen Sprachen) und dies auch die Sprache ist, die die meisten Mitglieder verstehen, habe ich meine ersten Anleitungen auf Englisch geschrieben. Nachdem ich mich offiziell als Designer auf Ravelry beworben hatte und freigeschaltet wurde, konnte ich an diesem Dienstag meine erste eigene Strickanleitung <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.ravelry.com/patterns/library/sumire-socks" rel="nofollow noopener" target="_blank">Sumire Socks</a></span>, benannt nach der Garnfarbe, japanisch für Veilchen, dort hochladen und seitdem steht sie dort kostenlos zum Download zur Verfügung.</li><li><em><strong>20. Juli 2011: Wie ich beim Teetrinken in London etwas über die Schulterbreite gelernt habe</strong></em> und warum das ein, wenn nicht sogar das wichtigste, Puzzleteil auf meinem Weg zur Passformexpertin war. Meine Strickfreundin Anke und ich waren beim Strickfest Knit Nation in London, als wir uns eine Pause gönnten zum Teetrinken und Stricken und dabei über unsere Erfahrungen mit dem Sitz von Oberteilen über die Schultern sprachen. Ich weiß nicht mehr, wer von uns beiden auf die Idee kam, uns gegenseitig unsere Schulterbreite auszumessen, unter den irritierten Blicken der übrigen Teehausbesucher. Und das Ergebnis war die Antwort, warum mir vor allem Raglanstrickjacken von der Schulter rutschten. Meine Schulterbreite war einfach 3–4 cm schmaler als die Maße, die den meisten Strickanleitungen für die Größe zugrunde lag, die ich für meine Oberweite brauchte – und für mich der Anlass, nun endlich Strickanleitungen an meine Maße anzupassen.</li><li><em><strong>August 2014: Meine erste Strickanleitung, die ich wirklich als Design bezeichnen würde</strong></em>, war mein Beitrag zum E-Book <em><strong>Berlin – Wrapped in Red</strong></em>, das meine beiden Berliner Freundinnen Marion und Steffi von <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.yarnoverberlin.de" rel="nofollow noopener" target="_blank">Yarn over Berlin</a></span>, mit dem Garnhersteller Malabrigo auf Ravelry veröffentlichen wollten. Bei mir lag zufällig ein einzelner roter Strang Malabrigo Socks herum und ich setzte mir in den Kopf, daraus ein möglichst großes Tuch zu entwerfen. Mit meiner mathematischen Formelsammlung aus der Schulzeit setzte ich mich hin, kritzelte ein bisschen herum, rechnete Flächen aus und stellte überrascht fest, dass ein Fünfeck in der Mitte und zwei langgezogene Dreiecken rechts und links als Gesamtform wieder ein Dreieck ergaben. Und nicht nur das, die Fläche des Fünfecks war nahezu gleich wie die beiden Dreiecke zusammen. Ich musste also nur einen Teil des Fünfeckes stricken, das maximal 40 Meter Garn verbrauchte – et voîlá: Es klappte! Alle Designs sollten Namen Berliner Stadtteile bekommen und was passte besser als alles andere zu meiner Tuchanleitung: <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.ravelry.com/patterns/library/berlin-mitte" rel="nofollow noopener" target="_blank">Berlin Mitte</a></span>.</li></ol><p> </p>								</div>
				</div>
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												<figure class="wp-caption">
										<img loading="lazy" decoding="async" width="748" height="600" src="https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3664.jpg" class="attachment-medium_large size-medium_large wp-image-1746" alt="Fotos vom Strickdesign des Berlin Mitte Shawl" srcset="https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3664.jpg 748w, https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3664-300x241.jpg 300w, https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3664-600x481.jpg 600w" sizes="(max-width: 748px) 100vw, 748px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Skizze der Konstruktion für das Berlin Mitte Tuch, Frankfurt Frühjahr 2015</figcaption>
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									<p> </p><ol start="15"><li><em><strong>10 Juni 2015: Aber da ging doch noch mehr als nur einfach ein Tuch aus dieser Fünfeck-Form!</strong></em> Es folgten 3 verschiedene Mützenformen, fingerlose Mitte und Fausthandschuhe, aber noch nicht genug, fragte eine Strickfreundin, die nichts für Kleinteile übrig hatte: &#8222;Mach doch mal ein Oberteil daraus, das stricke ich dann!&#8220; Umpf, wie sollte das denn funktionieren? Zwei große Fünfecke, eins als Vorder- und eins als Rückenteil, auf eine der Seiten stellen, ein Bündchen für den Saum anstricken, die obere Spitze &#8218;abschneiden&#8216; für den Halsausschnitt und rechts und links die Ärmel dran – und auch das funktionierte! Ich hatte meine allererste Oberteilanleitung, den <a href="https://www.ravelry.com/patterns/library/berlin-mitte---the-sweater" rel="nofollow noopener" target="_blank"><em><strong>Berlin Mitte Sweater</strong></em></a>, entworfen, ich konnte es kaum fassen und danach gab es für mich kein Halten mehr – aber im Hinterkopf noch mit dem alten Gedanken von früher, was ist, wenn mir die Ideen ausgehen?</li><li><em><strong>3. September 2016: Manchmal musste man mich zu meinem Glück mehr als überreden</strong></em>, und wieder mal hatten meine beiden Berliner Freundinnen Marion und Steffi ihre Hände im Spiel. Sie hatten einen Stand auf dem Wollfest in Hamburg für ihr Woll-Business gebucht und redeten auf mich ein, ich solle doch mit meinen Anleitungen mit zu ihnen an den Stand kommen und sie dort zum ersten Mal Live und in Farbe präsentieren. Ich lies mich überzeugen und hatte mit einigen Mädels aus unserem Frankfurter Stricktreff schon im Vorfeld Unterstützung, und zwei der zugehörigen Männer halfen mir mit einem Logo, dem dazugehörigen CD und der Markenanmeldung für <em><strong>himawari knits</strong></em>. Ich ließ die Anleitungen professionell drucken, ebenso Visitenkarten und ein Roll-Up und besorgte mit beim bekannten schwedischen Möbelhaus Kisten für den Transport sowie einen Kleiderständer samt Bügel. Naima, die Inhaberin des Hamburger Wollgeschäftes <span style="text-decoration: underline;"><em><a href="https://www.mylys.de" rel="nofollow noopener" target="_blank">mylys</a></em></span> und eine der Organisatorinnen des Wollfestes, verkaufte mir eine 50 cm breite Standfläche neben den Berliner Mädels, damit ich meinen Stand aufbauen konnte. Meine Frankfurter Mädels unterstützten mich tatkräftig dabei und auch beide Tage an meinem Stand. Nach anfänglichem Bammel, wurde ich zusehends lockerer, wenn ich meine Modelle zeigte und meine ersten Kundinnen beraten konnte.</li></ol><div> </div>								</div>
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										<img loading="lazy" decoding="async" width="748" height="600" src="https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3670.jpg" class="attachment-medium_large size-medium_large wp-image-1743" alt="Strickdesignerin Claudia Eisenkolb bei ihrem ersten Wollfest in Hamburg 2016" srcset="https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3670.jpg 748w, https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3670-300x241.jpg 300w, https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3670-600x481.jpg 600w" sizes="(max-width: 748px) 100vw, 748px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Mein kleiner Stand beim Wollfest Hamburg, 2016</figcaption>
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									<p> </p><ol start="17"><li><em><strong>Sommer 2017: Ich fand eine E-Mail in meinem Posteingang von Jana</strong></em>, einer der beiden Handfärberinnen von <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.fridafuchs.com" rel="nofollow noopener" target="_blank">Frida Fuchs</a></span> aus Berlin, für die ich im Jahr zuvor ein Socken- und ein Tuchdesign aus ihren Garnen entworfen hatte. Sie fragte bei mir an, ob ich denn nicht Zeit und Lust hätte, bei ihnen im Laden einen Workshop zu halten, und schlug mir zwei Themen vor, die ich zwar hätte fachlich abdecken können, mir aber nicht wirklich Freude machten. Also überlegte ich, was ich denn wirklich gut konnte: Oberteilanleitungen an meinen Körper anpassen, das könnte doch auch für andere Strickerinnen interessant sein. Ich arbeitete ein Konzept aus, in dem ich alle die Puzzleteilchen, die ich im Laufe der Jahre zusammengesammelt hatte, zu einem schlüssigen Ganzen zusammensetzte und fasste sie in einem kleinen Workbook zusammen. Den Workshop nannte ich <em><strong>Endlich ein Oberteil, das (zu) mir passt</strong></em> und ich fuhr mit etwas Angst nach Berlin, was sich sich als überflüssig erwies, denn es war ein voller Erfolg und meine Teilnehmerinnen und ich waren überglücklich danach.</li></ol><p> </p>								</div>
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										<img loading="lazy" decoding="async" width="748" height="600" src="https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3681.jpg" class="attachment-medium_large size-medium_large wp-image-1833" alt="Fotos vom Workshop Endlich ein Oberteil stricken, das (zu) mir passt bei Frida Fuchs in Berlin" srcset="https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3681.jpg 748w, https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3681-300x241.jpg 300w, https://claudiaeisenkolb.com/wp-content/uploads/2022/05/img_3681-600x481.jpg 600w" sizes="(max-width: 748px) 100vw, 748px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Mein erster Passformworkshop bei Frida Fuchs, Sommer 2017</figcaption>
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									<p> </p><ol start="18"><li><em><strong>Februar 2020: Wieder war eine E-Mail, die mich überraschte, in meiner Mailbox gelandet</strong></em> und zwar von der Verlegerin Melanie <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://https.//www.stiebner.com" data-wplink-url-error="true" rel="nofollow">Stiebner</a></span>, ich auf mich im Internet auf der Website von <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.naturesluxury.com/" rel="nofollow noopener" target="_blank">Nature&#8217;s Luxury</a></span> aufmerksam wurde, auf deren Gourmet Retreat ich meinen Workshop mit 30 Teilnehmerinnen im Herbst davor gehalten hatte. Frau Stiebner fand das Thema interessant für ein Buchformat, da es darüber, im Gegensatz zu diesem Thema in Nähumfeld, noch kein Buch gab, das das Anpassen von Strickanleitungen auf die eigene Körperform behandelte. Wir telefonierten und besprachen das Thema und der nächste Schritt sollte sein, dass ich ein Inhaltsverzeichnis und ein Probekapitel schreiben sollte, damit sie sehen konnte, ob sie es weiter verfolgen wollte. In meinem Kopf drehte sich alles, ich wusste nicht, wie ich anfangen sollte, was alles an Inhalten rein sollte und ich bekam nasse Füße und kniff – bis ich ein Jahr später Yvonne Kraus kennenlernte. Yvonne ist Autorin und Buchcoachin und mit ihrem tollen Online-Kurs <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://buchheldinnen.de" rel="nofollow noopener" target="_blank">Buchheldinnen</a></span> bin ich mein Buch endlich professionell angegangen und gerade mittendrin mit dem Schreiben, dazu demnächst mehr.</li><li><em><strong>Februar 2021: Mein Sprung ins kalte Wasser brauchte einen kräftigen Stups</strong></em>, den mir sprichwörtlich <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.sigrun.com" rel="nofollow noopener" target="_blank">Sigrun Gudjonsdottir</a></span> mit ihrem SOMBA Kickstart-Kurs verpasste. Ich war schon länger am Überlegen, wie ich mehr Strickerinnen helfen kann, einen gut sitzenden Pullover zu stricken, in dem sie sich sauwohl fühlen würden, und hatte 2020 schon viel Geld in mich investiert, um einen Online-Kurs zu erstellen, der sowohl mich als auch die Strickerinnen zeit- und ortsunabhängiger machen zu können. Ich war echt lange rumgeeiert, bevor ich Sigruns Kurs buchte und dann einfach genau ihren Anweisungen befolgte und mit 135 Teilnehmerinnen meinen vierwöchigen kostenlosen Betakurs <em><strong>Mach’s passend – endlich gut sitzende Oberteile stricken und sich darin wohl fühlen</strong></em> launchte. Die hohe Taktzahl, jeden Montag eine Video-Lektion zu veröffentlichen inkl. Workbook, donnerstags ein Live-Q&amp;A über Zoom zu machen und das Feedback, das ich mir von den Teilnehmerinnen einholte, am folgenden Sonntag in der nächsten Video-Lektion aufzunehmen und das Werkbuch dazu zu erstellen, führte dazu, dass ich mich danach komplett ausgelaugt fühlte. Das sehr wertvolle Feedback meiner Teilnehmerinnen hatte ich erstmal sacken lassen und meine anschließende Selbstreflexion mit dem nötigen Abstand, ist eine gute Basis für mich, den Kurs zu demnächst zu überarbeiten und erneut zu launchen.</li><li><em><strong>Heute: Ich bin Strickdesignerin und Passformexpertin.</strong></em> Und das ist mein erster Blogartikel nach 7 Jahren und es fühlt sich gut an. Ich bin zur Zeit an mehreren geheimen Strickprojekten und schreibe weiter an meinem Buch. Der Online-Kurs wird leider noch etwas warten müssen, denn, das habe ich bei meiner Geschichte ganz vergessen zu erzählen, ich habe zwar mein Studium mit Diplom abgeschlossen, aber nie in diesem Beruf gearbeitet. Ich bin seit mehr als 25 Jahren hauptberuflich bei einem großen IT-Dienstleister in wechselnden Rollen tätig. Bis zu meinem zweiten Burnout 2015 Vollzeit, seitdem habe ich auf  4 Tage je 8 Stunden reduziert, und das Designen und Lehren mache ich nebenberuflich selbständig. Und wer lieber vor Ort im Wollgeschäft lernt, auch dort wird es neue Termine für meinen Workshop geben.<p>Kennen wir uns schon oder ist das hier das erste Mal, das du etwas von mir liest? Lass mir gerne einen Kommentar unter diesem Post da.</p></li></ol><div> </div><div> </div>								</div>
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